Förderkonzept

  1. Kontinuierliches, innovatives Arbeiten an den

    Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen

 

 

  1. 1. Positives Schul- und Klassenklima – „Gesunde Volksschule seit 2015“

 

  • respektvoller, achtsamer und toleranter Umgang
  • freundliche und offene Gesprächskultur
  • Werthaltung im täglichen Miteinander
  • Teamfähigkeit aufbauen
  • konstruktives Lösen von Konflikten mit bereits erworbenen Konfliktlösungsmöglichkeiten (z.B. „Stein im Schuh-Regel“)
  • Ermutigung – Talente fördern und Stärken hervorheben
  • ansprechende vorbereitete Lernumgebung
  • Nahtstellenarbeit: abholen – ankommen – abgeben
  • „Gesunde VS Mellach“ steht für eine bewusst gelebte Schulpartnerschaft, in der Eltern, Schüler und Schülerinnen und Pädagoginnen gut miteinander kooperieren und gemeinsam weiterwachsen können, eine Schulgemeinschaft in der jeder einzelner Mensch in seiner Besonderheit mit seinen reichhaltigen Potentialen und Talenten gesehen wird, und die Bedingungen und Werthaltungen vorfindet, die eine gesunde, psychische und physische Entfaltung ermöglicht.

 

  1. Unterrichtsarbeit

 

  • Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen: Vorkenntnisse, individuelles Arbeitstempo, unterschiedlicher Betreuungsbedarf, Berücksichtigung der verschiedenen Lernausgangslagen
  • alters- bzw. entwicklungsgemäße Lernformen (z.B. Partner- bzw. Gruppenarbeit, Stationenbetrieb, verschiedene offene Lernformen, Planarbeit)
  • situationsbezogene Lern- und Arbeitstechniken (z.B. in Hinblick auf die Familienklassen)
  • ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen - Buchstabentage
  • experimentierendes und forschendes Lernen
  • Freude und Begeisterung am Lernen erfahren! Dadurch werden angelegte Potentiale und Begabungen besonders angesprochen und gelangen zur Entfaltung!
  • Lernen nur durch Beziehung möglich – durch neurobiologische Forschungen eindrucksvoll bestätigt
  • eigenverantwortliches Lernen fördern durch das Anwenden richtiger Lerntechniken
  • kontinuierliche Aufzeichnungen über die Beobachtung der Lernerfolge sowie wertschätzendes Feedback
  • Lernen von Präsentationstechniken sowie Aufbau und Förderung von Rhetorikelementen

 

 

  1. 3. Zusammenarbeit mit den Eltern

 

  • Am Schulanfang findet das Klassenforum und ein Elternabend für jede Schulstufe getrennt statt. Dabei werden die Eltern genau über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Schule informiert.
  • Zusätzlich zu den Elternsprechtagen bieten die Lehrerinnen eine wöchentliche Sprechstunde an.

Fr. VDir. Harrer: Donnerstag, 11.00 -  11.30

Fr. Tippl: Donnerstag, 9.00 – 9.30

                        Fr. Bauernhofer: Donnerstag, 8:15 – 8:45

                        Fr. Fink: Donnerstag, 12:00 – 12:30

                         Fr. Biebl: Mittwoch, 12:00 – 12:30

                         Fr. Hochstrasser: Donnerstag, 12:00 – 12:30

                         Fr. Zwettler: Freitag, 10:00 – 10:30

                         Fr. Harrer: Montag, 9:00 – 9:30

                         Fr: Tschiggerl: Donnerstag, 12:00 – 12:30

                         Frau Fellner – Hubmann: Donnerstag, 10:00 – 10:30

                         Fr. McCuchen: Mittwoch, 12:00

                         Fr. Gahr: Donnerstag, 9:30

  • Leistungsbeurteilungskonzept wird beim ersten Elternabend zur Kenntnisnahme gebracht!
  • Die Eltern erhalten genaue Informationen über den Leistungsstand anhand gewissenhafter Aufzeichnungen bezüglich Informations- und Leistungsfeststellungen.
  • Frühwarnsystem, bei Problemen den Eltern Beratung und Hilfestellungen anbieten, bei Bedarf Fördervereinbarungen
  • Einbeziehen der Eltern in den Schulalltag (als Begleitpersonen bei Lehrausgängen und Theaterfahrten, Schwimmen, Eislaufen) – aktuell eingeschränkt möglich!
  • Homepage der Schule
  • Schwerpunkte: Leseförderung – auch durch neue Medien; Förderung der Gesundheitskompetenz; Medienkompetenz (e-learning)

 

  1. 4. Kontinuierliche Erweiterung unserer fachlichen und pädagogischen Kompetenzen

 

  • durch Weiterbildungen, Teambesprechungen, Erfahrungsaustausch im Kollegium und Zusammenarbeit im Lehrerinnenteam, kollegiale Unterrichtsbeobachtung sowie wertschätzendes Feedback

 

  • OSR Dipl. Päd. VDir. Andrea Harrer: VL, Schulmanagement, Montessoripädagogik, Elementare Musikpädagogin, Spielpädagogin, Schulbibliothekarin, Konflikt- und Stressmanagement, Systemische Beratung

 

  • Dipl. Päd. Barbara Tippl, VL, SL, Leitervertretung, SQA-Koordinatorin,

 

  • Sandra Zwettler, BEd: Schuleingangsphase, Lese- und Rechtschreibförderung; Kinesiologie, Verantwortliche für die Schulhomepage

 

  • Valerie Bibel, BEd: Induktionsphase: Schulrecht, Organisation eines Schuljahres, Elternarbeit, Vorbereitete Umgebung im Klassenraum

 

  • Elisa Fink, BEd: Spielpädagogische Lernförderung im Lese- und Schreibunterricht; Rechtschreibförderung im Förder- und Regelunterricht; Mathematikdidaktik / Rechenstörungen; Englisch, WET, WEX, Bilderbuchwerkstatt

 

  • Natalie Bauernhofer, BEd: FSE- Lehrerin, Sprachheilpädagogin, Ernährungscoach für Kinder

 

  • Julia Hochstrasser, BEd: unterrichtete an einer Schule mit Schwerpunkt e-learning; Interessens- und Begabungsförderung; Umgang mit Autismus – Spektrumsstörungen

 

  • Marta Harrer BEd: Multiplikatorinnenseminar USB DaZ; Grundlagen und Lehrplan für DaZ; Methodenpool – Diversität in der Schuleingangsphase / Unterstützung für eine gelingende Sprachförderung

 

  • Bibiana Hubmann-Fellner BA: katholische Religionspädagogin in der Grundstufe I

 

 

 

  1. Förderung durch Schwerpunktsetzung

 

  1. Jahresschwerpunkt: Förderung der Gesundheitskompetenz

 

  • Bewegung:

Vital4Body Bewegungstagebuch (Ugotchi) – Übungen zur Steigerung der Aufnahmefähigkeit des Gehirns durch körperliche Aktivität;

Bewegtes Lernen,

Arbeitsaufträge in der Natur,

Bewegungsaufgaben;

ASKÖ – zusätzliche Turnstunden über das Bewegungsland Steiermark; Turnstunden im Laufe des Schulvormittags, damit die gewonnene Aktivität und Konzentration für das Lernen genützt werden kann;

Nutzung, der neugestalteten „Outdoor – Klasse am Spielplatz“

 

  • Ernährung:

Monatliche „Gesunde Jause“;

Ernährungspyramide

Brainfood – gemeinsame Zubereitung einfacher und funktioneller Lebensmittel

1.Projektbesprechung mit einer Koordinatorin der Fachhochschule Joaneum für Diätologie, zur Gestaltung eines Schulgartens (Ende 2. Semester)

  • Psychische Gesundheit:

Neue Unverbindliche Übungen „Glück“ (GSTI) und „Interessens- und Begabungsförderung“ (GSTII)

Einheiten zum Sozialen Lernen (Reflektieren und Philosophieren zu ethischen Themen – Selbstgefühl, Selbstwahrnehmung, Gefühle,……)

  • Prävention

Wegrandapotheke;

Selbstwirksamkeit zum Umgang mit leichten Erkrankungen (genügend trinken, Sitzhaltung, Atemübungen,…);

Experten einladen z.B. Schularzt, Eltern aus dem Gesundheitswesen, um Fragen der Kinder zu beantworten.

  • Neue Medien:

Wöchentliche e-learning-Stunde mit den Apple iPads im Rahmen des Gesamtunterrichtes unter Anwendung von wertvollen Lern-Apps (wie Anton, Pages, Lernerfolg Grundschule,……)

 

 

2.2. Weiterführung im sozialen Lernen – „Vom Ich zum Wir (1./2.),  „Miteinand‘ – Hand in Hand - Streitschlichterprojekt“(3./4.)

 

  • Entwicklung und Förderung der emotionalen sowie sozialen Intelligenz
    • Förderung der Selbstwahrnehmung /Impulskontrolle
    • Kommunikation und Selbstbehauptung (gewaltfreie Kommunikation)
    • Umgang mit Stress und negativen Emotionen, Emotionsregelung, Empathietraining
    • Konfliktmanagement (Anwenden der Konfliktlösungsstrategien) – Problemlösen, kreatives und kritisches Denken
  • Weiterführung des Klassenrates: Den Kindern durch interaktive Übungen, Rollenspiele,... die Möglichkeit geben, ihre Emotionen zu verarbeiten, kontaktfreudig und teamfähig zu werden.

 

 

  1. 4. Weiterführung des Schwerpunktes Lesen

Lesen wird in allen Klassen gefördert! Täglich 10 min freies Lesen!

 

  • GS I: Partnerlesen, Literaturprojekte „Pippi wird 75 Jahre alt!“ (LeseFREItag am Andersntag), Vorstellen von Büchern, Führung eines Lesetagesbuches
  • GS II: Literaturprojekte (LeseFREItag am Andersntag), Salzburger Lesescreening, Vorstellen von Büchern, Führung des Lesetagebuches
  • Nützen der Schulbücherei (im Aufbau)
  • Zusatzlektüre: JRK – Hefte und Buchklubhefte
  • Buchausstellung geplant
  • Lesewanderung

 

  1. Fördermaßnahmen

 

  1. 1. Individuelle Förderung durch Differenzierung und Individualisierung im Unterricht

 

  • laufende Beobachtung der Lernfortschritte
  • Erkennen der Stärken und Schwächen
  • Differenzierung nach Inhalt, Menge, Zeit und Vorwissen
  • Dokumentation der individuellen Lernfortschritte

 

  1. 2. Gezielte Förderung im Förderunterricht

 

  • jeweils für die Kinder zweier Schulstufen eine Förderstunde für Deutsch und Mathematik

GST 1: Dienstag und Donnerstag 7:20 bis 7:45

GST 2: Mittwoch und Freitag 7:20 – 7:45

      Der Förderunterricht wird von Frau Julia Hochstrasser für die Grundstufe II

      und von Frau Natalie Bauernhofer für die Grundstufe I gehalten.

  • individuell abgestimmtes Förderkonzept nach Förderdiagnose
  • Förderziele und deren methodische Umsetzung
  • laufende Beobachtung der Lernfortschritte
  • Erkennen der Stärken und Schwächen
  • Verlaufsprotokoll
  • Individuelle Lesekompetenzförderung

 

3.3. Individuelle Förderung im Sprachheilunterricht

  • Integrativ in der GST 1 im Rahmen der flexiblen Schuleingangsstunden
  • 1 Stunde für GST 2

 

3.4. Bei Bedarf Zusammenarbeit mit dem FIDS

 

  1. Maßnahmen an den Nahtstellen

 

Nahtstelle Kindergarten – Volksschule

  • Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit den Kindergartenpädagoginnen: gegenseitig Anregungen einholen, Anerkennung weitergeben
  • Bei Bedarf Besuche der Leiterin im Kindergarten
  • Einschreibung in Form eines „pädagogischen Einschreibfestes“
  • genaue Elterninformation über den Schulstart
  • Transitionsprojekt -Transition im 2. Semester (Zusammenarbeit Kindergarten und GST I)
  • Schnuppertag mit Elternfrühstück und „Tag der offenen Tür für die Eltern“
  • Schulschlussfest mit den zukünftigen „Erstklässlern“

 

Nahtstelle Volksschule – Weiterführende Schule

  • Tag der offenen Tür in der MS + Musikmittelschule Hausmannstätten
  • Schullaufbahnberatung für die Eltern gemeinsam mit den Nachbarschulen