Förderkonzept

1. Allgemeines
Die Rahmenbedingungen unserer Schule:
 37 Kinder in 2 Klassen, 16 Buben, 21 Mädchen
 3 Stockwerke mit 4 Klassenräumen, einem Turnsaal, einem Werkraum, einem
Besprechungszimmer, einem Medienraum mit Bücherei


Schwerpunkte unserer Schule:
o abwechselnd Bezirksrundfahrt bzw. Graztage der 3./4. Schulstufe
o Computerunterstützter Unterricht, Lernen mit i-Pads, Lernplattformen, Textverarbeitung, interaktiven Tafeln, Absolvieren der digi.komp4
o Digitale Kommunikationsplattform zur Kommunikation mit Eltern
o Projektunterricht (Leseprojekte, Umweltprojekte, Gesundheitsprojekte,…)
o Soziales Lernen/Gewaltprävention
o Kulturelle Förderung (Theaterbesuche, Musikworkshops…)
o Sportförderung (Schwimmkurs, "Kinder gesund bewegen“-Sporttrainer, Schitage)
o Gesundheitsvorsorge (Kariesprophylaxe, schulärztliche Untersuchungen, Impfungen)
o Schulfeste im Jahreskreis
o Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen


Unter Fördern verstehen wir neben Aufholen von Defiziten auch das Fördern von Talenten und Begabungen der Kinder. Als wichtige Bausteine für später achten wir besonders auf Teamarbeit, soziales Lernen und Kommunikationsfähigkeit. Wir bemühen uns um einen liebevollen Umgang miteinander. Verschiedene Unterrichtsformen und Methoden (Arbeit am PC, am i-Pad, Stationenunterricht, Wochenplanarbeit, offene Lernphasen, klassenübergreifende Projekte, Einsatz von Lernplattformen,…) sollen ein zeitgemäßes Lernen ermöglichen.

2. Expliziter Förderunterricht
Es stehen in diesem Schuljahr zwei Förderstunden zur Verfügung, die von den Klassenlehrerinnen auf der GS 1 und GS 2 (jeweils eine Wochenstunde) abgehalten werden.


3. Förderung von Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Muttersprache als Deutsch:
Kindern mit einer anderen Muttersprache als Deutsch wird zu einem raschen Erwerb einer besseren Verständigungs- und Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache verholfen. Die kommunikativen Fähigkeiten sind Voraussetzungen für soziales Lernen, um eine bestmögliche Integration zu gewährleisten. Im heurigen Schuljahr besucht kein Kind mit nicht- deutscher Muttersprache unsere Schule.


4. Maßnahmen zur Förderung von Begabungen:
Um die Talente und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern, wird integrativ im Regelunterricht gearbeitet. Dabei werden den Kindern neben den Grundfertigkeiten und dem Basiswissen vertiefende, erweiternde und umfangreichere Aufgabenstellungen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler werden zum selbständigen Wissenserwerb angeleitet. Zusätzlich wird mit unterschiedlichen Medien und Hilfsmitteln gearbeitet (z.B.: Arbeiten am PC, am i-Pad, Bücher, Karteien…).
Gleichzeitig erfahren lernschwächere Schüler/innen durch lernstarke Kinder Hilfe und Unterstützung, wodurch das soziale Miteinander und die Kommunikationsfähigkeit gefördert werden.

5. Angebote für den Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen:

Sozialkompetenz
Soziales Lernen findet an unserer Schule in erster Linie integrativ im Unterricht statt. 
Für verhaltensauffällige Schüler/innen wird ein Maßnahmenkatalog geführt. Wenn sich ein Kind nicht an unsere Regeln hält und diese mutwillig verletzt, werden folgende Fragen gestellt:

1. Was ist geschehen/passiert?
2. Wie ist es passiert?
3. In welcher Weise warst du daran beteiligt?
4. Wer – glaubst du - war davon betroffen?
5. In welcher Art war sie/er davon betroffen?
6. Was muss passieren, damit „es wieder richtig läuft“?
7. Wie kann der angerichtete Schaden wieder gut gemacht werden?


Unsere Schule ist eine Glücksschule. Es werden regelmäßig Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt, an denen die ganze Schule teilnimmt.
In Notfallsituationen steht uns Frau Mag. Barbara Recher von der Schulpsychologie zur Verfügung. Angefordert werden kann auch immer Frau Ingeborg Wagner als Beratungslehrerin. Außerdem wurden uns in diesem Schuljahr wieder drei sonderpädagogische Stunden zur Verfügung gestellt, die von Frau Dipl.Päd. Andrea Holzinger gehalten werden.
Daneben erlaubt uns die Zuteilung von Stützstunden ein noch besseres Eingehen auf problematische Situationen in der Klasse.

Unser Kriseninterventionsteam wurde um unsere Schulärztin Frau Dr. Rezar und unseren IT-Fachmann Hrn. Mag. Johannes Zettler, der gleichzeitig im Gemeindevorstand ist, erweitert. Die Kriseninterventionsmappen liegen in jeder Klasse und im Konferenzzimmer auf und werden immer aktualisiert.

Sprachkompetenz
Frau Andrea Holzinger unterrichtet an unserer Schule eine Sprachheilstunde, in der sie mit Schülerinnen und Schülern mit Sprachschwierigkeiten arbeitet. In dieser Unterrichtsstunde werden in erster Linie Kinder der Grundstufe 1 betreut, da es viele Defizite in der Sprachentwicklung gibt. Zusätzlich werden im Regelunterricht Übungen zum Hören und Sprechen von den jeweiligen Klassenlehrerinnen durchgeführt.

Lesekompetenz
Da das Thema Lesen auch immer Teil unseres Entwicklungsplanes war, werden hierzu viele unterschiedliche Projekte durchgeführt, z.B.: Buddylesen, Österreich liest, Lesenacht, Andersentag, Klassenlektüren, regelmäßiger Besuch unserer Schulbücherei, Besuch der öffentlichen Bücherei Donnersbach usw.

Im Rahmen des Unterrichts werden regelmäßig Buchvorstellungen, Lesetandems und Lesespiele durchgeführt. Unser Lernprogramm „Lernmax“ bietet viele unterschiedliche Leseübungen.
Standardisierte Testungen wie das SLS= Salzburger Lesescreening werden bei uns auf allen Schulstufen durchgeführt, verpflichtend aber auf der 3. Schulstufe. Im Medienraum der Schule befindet sich die
Schulbücherei mit motivierender, altersgemäßer Literatur und auch Büchern in Klassenstärke mit Lehrerhandbuch.

6. Maßnahmen an den Nahtstellen
Für eine gelingende Transition werden auch in diesem Schuljahr wieder Aktivitäten von Schule und Kindergarten gemeinsam unternommen, z.B. Gottesdienste. Auch heuer ist wieder ein Schnuppertag für die
Kindergartenkinder geplant. Zwischen den Lehrerinnen der Volksschule und den Kindergartenpädagoginnen von Donnersbach und Donnersbachwald gibt es eine sehr gute, konstruktive Zusammenarbeit.